Mersch Reinigungstechnik in Verl

 

Seit 1970 steht der Name Mersch für Kompetenz im Bereich der Reinigungstechnik. Beratung, Verkauf, Reparatur und Fertigung von professionellen Reinigungsgeräten wie Hochdruckreiniger, Industrie- und Zentralstaubsauger sind die Stützen des familiengeführten Unternehmens. Individuelle und innovative Lösungen sowie eine partnerschaftliche Beziehung zum Kunden ist die bewährte Basis des Unternehmens.

 

 

 

Individuelle Gesamtkonzeption der Innenarchitektur

 

Das Ziel, welches colourform gestellt wurde, war es die Unternehmenswerte, wie Tradition und Innovation mit Qualität und Individualität, durch die Innenarchitektur zu vermitteln. Diese Aura wurde über die Formensprache und Materialwahl zu Ausdruck gebracht.  

Der Ausbau wird durch drei Räume geprägt. Windfang mit 17,50 m² , Empfangs-, Beratungsraum mit 60,00 m² und die Ausstellung mit 36,00 m². Was bei 113,50 m²  für überschaubar klingt, brachte durch den hohen Anspruch der Kunden und dem individuellen Ausbau einige Herausforderungen mit sich. Die Funktionen, die dem neuen Store abverlangt wurden, waren nicht zu unterschätzen. Zum einen müssen professionelle Maschinen kompromisslos wertig präsentiert werden. Zum anderen müssen Kunden auf verschiedenen Weisen beraten und Arbeitsabläufe optimiert werden. Nicht zuletzt mussten die Bereichen komplett entkernt werden.

 

Die Bauherren hatten klare Vorstellungen von den Funktionen und Arbeitsabläufen im Empfangs- und Beratungsraum. Ein Empfangstresen, Wartebereich, Multimedia Beratungswand mit Sitzbereich, Konferenzbereich, sowie Ausstellungsbereich von Kleingeräten, Zentralstaubsauger sowie ein Cateringmöbel sind in einem einzigen Raum nötig. Ein einzigartiges, modernes Erscheinungsbild welches das Unternehmen "Mersch" auch räumlich professionell unterstützt, waren zudem gefordert.

 

Sofort war uns klar, dass diese hohe Anforderungen nur über organische Formen und individuelle, auf Maß gefertigte Möbel zu bewältigen waren. Das selbst gestellte Ziel musste sein, das die Räume trotz niedriger, unterschiedlich hohe Decken, Größe und vielen Funktionen, nicht klein und beengt wirken durfte. Während der Planungsphase entschieden sich die Bauherren für eine Fußbodenheizung, was dem Stil und dem Raumvolumen, sehr entgegenkam. 

 

Gelangt man durch den neuen Eingang, steht der Kunde im großzügigen Windfang. Dieser dient u.a. dazu, große Maschinen auszustellen. Da es auch hier zu Beratungsgesprächen kommen kann, wurde, wie in allen Bereichen, der Akustik große Beachtung geschenkt. Der Boden besteht aus einer pigmentierte, lösemittelfreien PU-, Polyurethanharz Beschichtung die hoch belastbar, dekorativ und zugleich Tritt- und Gehschalldämmend ist. Die Decke ist abgehangen und ist größtenteils, mittels Lochgipsplatten, akustisch wirksam. Der mittlere Bereich und Zugang zum Empfangsbereich ist tiefer abgehangen und hat neben gerade strahlenden Spots auch indirektes Licht implementiert. Hier sind die Ecken abgerundet. Die Rundungen dienen dazu, das indirekte Licht homogen auf die Akustikdecke zu verteilen, dies sorgt für eine homogene Grundbeleuchtung. Des Weiteren dienen die Rundungen dazu, die Kunden auf die organische Innenarchitektur einzustimmen.

 

 

Der Empfangs- und Beratungsraum wird von runden Formen dominiert. Der Mitarbeiterbereich wird durch den 6,65 m langen Empfangstresen, vom Kundenbereich getrennt. Ein Empfangstresen welches im Raum gestanden hätte, hätte den Raum erstickt oder der Tresen hätte klein ausfallen müssen. Die klare Abtrennung zwischen Mitarbeiter zum Kunden dient, der Ablenkung entgegen. Lediglich die Empfangsperson hat direkten Kundenkontakt und kann Mitarbeiter avisieren. Eine platzsparende Lösung, bieten der integrierte Sitzbereich für wartende Kunden auf dem blauen untere Element vom Empfangstresen. Gleich daneben runden runde Wandhaken aus Eiche, das Bild ab.

 

Der Tresen besteht aus drei Elementen. Das blaue, untere Element besteht aus fugenlosen Mineralwerkstoff. Das mittlere Element ist mit Eichenfurnier belegt und das obere weiße besteht ebenfalls aus Mineralwerkstoff. Die Möglichkeit, das Mineralwerkstoff wieder aufzubereiten ist aus nachhaltiger Sicht sinnvoll.

 

 

 

Mittelpunkt des Raums ist der eingelassene 86 Zoll, NEC Touch Monitor in einem TV-Akustikmöbel aus Eichefurnier. Kunden die beraten werden, können sich auf das Canapé setzen. Eine Sonderanfertigung von Girsberger. An der internetfähigen Medienwand können Anwendungsvideos, Detailpläne oder die eigene Webseite präsentiert werden. Der Mitarbeiter tippt und wischt über die Bildschirmoberfläche. Am Hochtisch können Mitarbeiter mit dem Präzisionsstift, Skizzen anzufertigen und somit eine zeitgemäße, interaktive Lösung für Besprechungen und Beratungen anbieten. Das Akustikmöbel steht auf Fliesen mit historischen Mustern. Die Form der Flieseninsel befindet sich gespiegelt in der Decke als hinterleuchtetes Deckenausschnitt wider. Dies lässt den Raum höher erscheinen, schafft Tiefe, was über dem großen Akustikmöbel, 3,00 x 2,20 m, auch nötig ist.

 

 

Der Konferenzbereich befindet sich hinter der runden Trennwand. Die Trennwand ist einem Trichter nachempfunden. Hier ist ein Versatz um 40 cm von Boden zur Decke vorhanden. Die Trichter Form schafft nach oben hin mehr Raum, um die Personen nicht einzuengen. Zur entgegengesetzten Seite können kleinere Maschinen präsentiert werden. Eine Öffnung sorgt für Transparenz. Die runde Trennwand besteht aus Holz Spanten und ist mit Sperrholz belegt. Konferenzen mit bis zu sechs Personen sind möglich. Der Tisch aus Eiche Vollholz ist in der Mitte verglast und hinterleuchtet. Die Konferenzstühle sind ebenso von Girsberger und weisen denselben Stoff wie das Canapé und die Polster im Wartebereich, auf. Ein Einbauschrank wurde in die Wand eingelassen. Um den Gründer "Hans Mersch" besondere Wertschätzung zukommen zu lassen, wurde die Tür des Einbauschranks mit Holz aus einer alten Werkbank vom Betrieb verbaut. Das Holz der Werkbank reichte auch für die Türen des Catering Möbel. An dieser Werkbank arbeitete auch schon der Gründer.

 

Das alte Firmenschild mit der Ursprungsfirmierung und alten PLZ wurde von einem Eicherahmen umrahmt. Die Wand und alle Möbelelemente, außer Akustikmöbel, wurden von der Tischlerei Lamm aus Bielefeld nach Vorgabe gefertigt. 

 

 

Neben dem TV-Akustikmöbel befinden sich zwei Durchgänge zum Ausstellungsbereich. Die beiden Durchgänge machen den Empfangs- und Beratungsraum größer und transparenter. Der Ausstellungsbereich besteht, aus Flieseninseln auf denen Reinigungsmaschinen präsentiert werden.

 

Das Lichtkonzept, welches mit Brumberg-Leuchten, entwickelt wurde, bietet hier drei Möglichkeiten. Indirekte aber starke Beleuchtung im Deckenausschnitt. Indirekte Beleuchtung in den Akustikwänden von unten und oben ausstrahlend. Sowie gerade strahlende Spotbeleuchtung in der Akustikdecke. Eine homogene Grundbeleuchtung ist das Resultat. Bei Bedarf können Maschinen durch die Deckenspots zusätzlich angeleuchtet werden.  Als familiengeführtes Unternehmen mit einem hohen Qualitätsanspruch ist Brumberg-Leuchten nicht nur der passende Partner mit richtiger Lichtlösung, sondern auch mit den passenden Werten. Dies galt es zudem zu beachten.

                                                                                                          Die  Laufzone besteht aus dem Trittschallgedämmten PU-Boden und ist mit dem zweiten Durchgang und der Werkstatt verbunden. Die Marmorierung, die im Nassverfahren aufgebracht wurde, folgt der organischen Form. Im Ausstellungsraum kommen die beiden Böden gut zur Geltung und sollen die Unternehmenswerte, wie Tradition durch die historischen Fliesenmuster und Innovation, durch den PU-Boden, unterstützen.

Diesmal befindet sich die Form der Laufzone gespiegelt in der Decke als hinterleuchteter Deckenausschnitt wider. 

 

Dadurch das der hinterleuchtete Deckenausschnitt so groß ausgefallen ist, und demnach die Absorption der Akustikdecke klein ausgefallen ist, musste die vorhandenen Flächen, die Wänden, akustisch wirksam ausgebaut werden. Hier kamen Akustikwände, bestehend aus Schlitzplatten mit Eiche furniert und Dämmwolle zum Einsatz. Diese bieten neben der akustischen Absorption, die Aufnahme der indirekten LED-Beleuchtung an den Rändern des Raumes. Dieser Effekt schafft Tiefenwirkung, es lässt den Raum größer erscheinen. Für das akustisch, optimalen Verhältnis zeigt sich die Firma Akustikbau Ewers aus Hövelhof verantwortlich. Neben den Akustikwänden, TV-Akustikmöbel wurde auch die Decke mit akustisch wirksam ausgearbeitet, zudem zeigte sich die Firma für die gesamten Trockenbauarbeiten verantwortlich. Das Resultat ist ein ausgewogen und angenehmer Raumklang.

Alle Geräusche, sowohl niedrige als auch hohe Frequenzen, werden gleichmäßig absorbiert. Dies verschafft die Möglichkeit, mehrere Beratungen gleichzeitig durchzuführen. Eine schlechte Akustik kann beispielsweise die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen und dazu führen, dass eine Botschaft nicht richtig ankommt. Die Konzentration der Mitarbeiter leidet. Sie ermüden schneller und können sogar erkranken. 

Fazit:

 

Das besondere am Projekt Mersch ist es das es sich um ein, in gestalterischer und technischer Hinsicht, ganzheitliches und konsequentes Projekt handelt. Bis auf die Konferenzstühle und Leuchten wurden alle Komponenten für dieses Unternehmen passend entworfen. Alle Faktoren, wie Licht, Farbe, Akustik, Proportion, Nachhaltigkeit und Design wurden gleichwertig und vorbildlich berücksichtigt. Alle Handwerker kommen aus der nahen Umgebung. Die Sondersitzmöbel von Girsberger wurden in Deutschland gefertigt und entsprechen der gesetzlichen Forderung, Brandschutzklasse B1. Der Raumeindruck ist sauber. Es tauchen viele homogene Oberflächen auf, die durch kleine Stilelemente gebrochen werden. Obwohl der erste Eindruck einen sauberen und futuristischen Eindruck hinterlässt, passend zu Reinigungsmaschinen, schaffen die Eiche Elemente eine angenehme Wärme. Nicht zuletzt wegen der abgetönten Wand- und Deckenfarbe. Solche Projekte entstehen nur durch individuelle Kunden mit Visionen und engagierte Handwerke mit Know How. Dieses Ladenbauprojekt schafft Differenzierung und Alleinstellung zum Wettbewerb und ist eine Investition in die Zukunft.

 

 

 

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