Gastronomieeinrichtung und Gastronomieplanung

 

Der Restaurant- und Bar-Boom der letzten zwanzig Jahre hat dazu geführt, dass sich eine riesige Anzahl verschiedenster Gastronomien in den Innenstädten der Welt entwickelt haben.

Der Trend zum innerstädtischen Wohnen nimmt in allen Generationen unserer Gesellschaft enorm zu und verursacht, dass private Wohnräume immer knapper und somit Mieten immer teurer und Wohnräume dadurch immer kleiner werden. Dieser Trend ist aus den verschiedensten Metropolen dieser Welt schon seit Jahrzehnten bekannt. Neu ist, dass auch mittelgroße Städte dieses Phänomen erleben. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung bewohnt bereits jetzt die Innenstädte unsere Erde. Tendenz weiterhin steigend. Die Vereinten Nationen prognostizieren, das im Jahr 2050 etwa 70 % der Weltbevölkerung, etwa 9 Milliarden Menschen, in Städten wohnen werden. 

Die gewonnene Erkenntnis auf Gastronomien weltweit bezogen ist, dass je ungünstiger sich Wohnräume in Innenstädte entwickeln, umso öfter gehen die urbanen Menschen zum Essen aus. -dies trotz steigender Mieten. Der Wohnraummangel in den Innenstädten sorgt außerdem dafür, dass sich gastronomische Einrichtungen zu Ersatzräumen entwickeln in denen sich das soziale Leben abspielt. Aber längst nicht jede Gastronomie taugt zum lieb gewonnen Ersatzraum. 

Die Konkurrenz in der Gastronomiewelt ist groß und sogar Nicht- Branchenkenner wissen, dass die Gastronomie die Branche mit den meisten Konkursen ist.  Gravierende Veränderungen kommen auf Gastronomen zu, denn diese sehen sich nun mit neuen Aufgaben konfrontiert, um der Gesellschaft gerecht zu werden. Als erstes hilft es zu wissen, wer unsere Gesellschaft ist, um zu erkennen, was sie will.

 

 

 

 Status quo:

 

Wir befinden uns in der Ära der Informationsgesellschaft, der „Knowledge- Society“. Der Begriff kennzeichnet eine auf Informations- und Kommunikationstechnologie, kurz IKT, basierende Gesellschaft. Zweifelslos spielen das Wissen und natürlich der Zugang zum Wissen eine wichtige Rolle. Historisch erleben wir gerade die erste Generation, die völlig im Internetzeitalter aufwächst, „Net-Generation“ genannt. Aus der Geschichte wissen wir, dass jede Generation Veränderungen mit sich bringt. 

Wegen der weltweiten Internationalisierung und Globalisierung und aufgrund tief greifender Umwälzungen der Weltökonomie und Krisenbewältigungen wundert man sich nicht, dass eine immense Ungewissheit und Unsicherheit entstanden ist.

Aufgrund immer wiederkehrender Skandale bei Finanzen, Nahrung, Umwelt  u.s.w., durch Kurzlebigkeit von Trends und Produkten und wegen falscher Werbeversprechen und Halbwahrheiten ist die Gesellschaft unberechenbarer, wählerischer und kritischer aber auch aufgeklärter und emanzipierter geworden. Die heutige Gesellschaft hat durch die IKT die Möglichkeit, sich über jedes Produkt oder Unternehmen, an jedem Ort und zu jeder Zeit, kundig zu machen. Die Zeiten des Versteckens sind vorbei. Unsere Gesellschaft hat das Bedürfnis nach wahren Werten, allem voran nach menschlichen Werten. Die Sehnsucht nach dem Unverfälschten, nach dem Echten, nach dem Verlässlichen und vor allem nach dem Ehrlichen nimmt zu. Das ist kein kurzlebiger Trend. Nachhaltigkeit ist eine gesellschaftliche Aufgabe im Zeitalter der „Zuvielisation“ geworden.

Die Informationsgesellschaft wurde durch unseren Einfluss und unsere Fehler regelrecht dazu erzogen, zu recherchieren, zu hinterfragen, zu vergleichen, zu zweifeln, zu prüfen und zu urteilen. Schon mal von Bewertungsportalen gehört?

 

Wenn nicht, dann lassen Sie sich überraschen.

 

Die Gastronomie von morgen braucht Profil und Alleinstellungsmerkmale. Eine eigene Geschichte und eine authentische Identität, um sich und seinen Mitarbeitern eine sichere Zukunft zu sichern. Nur wenn sich Gäste angesprochen und willkommen fühlen werden diese die Lokalität weiter besuchen. Gäste bindet man heute u. a. wenn man sie emotional anspricht.

Ein tolles Unternehmen zieht auch die richtigen Mitarbeiter an und hält bestehende am besten. In Zeiten übersättigter Märkte muss man schon positiv auffallen, um wahrgenommen zu werden. Ein immer wieder kehrender Jahrzehnte alter Fehler ist, dass Gastronomen versuchen es allen recht zu machen. Die Weitsichtigkeit ist wichtig und gut, aber man sollte sich auf wenige Zielgruppen beschränken und auf diese fokussiert hin arbeiten. Keiner wird es schaffen es allen recht zu machen.

Es gibt drei einfache, zeitgemäße Schritte zur erfolgreichen Gastronomie. Beim ersten Schritt ist der passende differenzierte optische Auftritt wichtig, um Gäste zum ersten Kommen zu bewegen. Sprich Advertising-Design, Webpräsenz, Fassadengestaltung, Interior Design, u.s.w..  Der zweite Schritt betrifft die Qualität des Produktes und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies ist meiner Meinung der wichtigste Aspekt weil dies den Kern, die Wurzel für eine sichere Zukunft darstellt. Als dritten Schritt wird die Geschichte, das Motto, die Unternehmensidentität und -philosophie hinterfragt. Hier entscheiden die Gäste, ob sie wiederkommen und ob die eigene Lebenseinstellung zur Gastronomie passt. Der dritte Punkt ist der, der entscheidet, ob sich ein Gast zum emotionalen Stammgast entwickelt.

 

Wer sind wir, was machen wir, wie machen wir es, was machen wir anders und besser, was macht uns einzigartig?

 

Dies werden die wichtigsten Fragen sein, die der moderne Gastronom beantworten muss.

Um loyale Gäste langfristig zu binden, wird der Gastronom die Vorteile für seine Gäste ausarbeiten und kommunizieren müssen. Und glauben Sie mir, die Zeiten des Nachmachens sind vorbei. Es gilt Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmale auszuarbeiten, um einen erfolgreichen Markenauftritt zu garantieren. Gastronomien können heute alle möglichen Formen annehmen, von Buddhistischen Tempel über Raumschiff- bis zum Jungel- Look ist alles ausnahmslos erlaubt und erwünscht solange Platz bleibt um einen Teller  abzustellen.

Fazit:

Gäste überraschen, begeistern und beeindrucken muss möglicher-weise neu gelernt werden. Experten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur und Marketing berichten von gravierenden Veränderungen. Egal aus welchem Bereich, ob Ladenbau, Objekteinrichtungen, Praxisgestaltung und Gastronomiebau, der Trend zur Individualität nimmt immer größere Ausmaße an. Design als Alleinstellungsmerkmal ist eine Möglichkeit differenziert aufzutreten. Die neue, wachsende Mittelschicht wartet darauf, bedient zu werden und zwar gerecht bepreist. Einheitsbrei ade, auf nimmer wieder sehen und Willkommen in der Ära der Ehrlichkeit.

 

Ob Gastronomieplanung, maßgefertigte Gastroeinrichtungen oder individuelle Gastronomiemöbel. colourform ist Ihr kompetenter Partner. Im Bereich "Corporate Interiors" sind wir in Gütersloh, Bielefeld, Herford und ganz OWL Vorreiter. Wir arbeiten stets individuell, partnerschaftlich und transparent.

 

 

 

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